Pfarre Maria Kirchbüchl-Rothengrub

Gemeinde Höflein an der Hohen Wand und Willendorf am Steinfeld

Heilige Stunde

Die Anbetung führt uns zu einem Zwiegespräch mit dem Herrn, der im Geheimnis der Eucharistie unter uns lebt. So habe ich in der vergangen Monaten begonnen am Mittwoch nach der Abendmesse in einer „Heiligen Stunde“ das Allerheiligste Altarsakrament zur Anbetung aus zusetzen. Am Mittwoch den 23. Jänner   haben wir in der  „Heiligen Stunde“ diese Anbetung  nach der Abendmesse wiederholt. Es ist nicht nötig, viel zu wissen, um Gott  zu gefallen – es genügt, dass  du ihn sehr liebst. Sprich hier also einfach mit ihm, wie du mit deinem engsten Freund sprechen würdest. Musst du ihn für jemanden um etwas bitten?

Nenne ihm seinen Namen und sage ihm  dann, was du möchtest, das er  jetzt für ihn tun soll. Erbitte viel! Zögere nicht, zu bitten. Sprich zu ihm auch einfach und aufrichtig von den Armen, die du trösten willst; von den Kranken, die du leiden siehst; von den Verirrten, die du sehnlichst auf den rechten Weg zurück wünschest. Sag ihm für alle wenigstens ein Wort.

Und zögere auch nicht, um Gesundheit sowie einen glücklichen Ausgang deiner Arbeiten, Geschäfte oder Studien zu bitten. All das kann er dir geben und gibt es dir.

Und er wünscht, dass du ihn darum bittest, soweit es sich nicht gegen deine Heiligung richtet, sondern sie begünstigt und unterstützt. Und was brauchst du gerade heute? Was kann er für dich tun? Wenn du wüsstest, wie sehr er sich  wünscht, dir zu helfen.

Ich bin nicht allein mit mir still. Es ist nicht einfach nur still sein und ins Schweigen kommen. Es ist vielmehr Stillwerden in einer einzigartigen Gegenwart.